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Etwas Besseres als die Festanstellung finden wir allemal

Dies ist die Website und das Blog zum Buch "Wir nennen es Arbeit – die digitale Bohème oder intelligentes Leben jenseits der Festanstellung" von Holm Friebe und Sascha Lobo. Das Buch handelt davon, wie eine neue Klasse von Selbstständigen mit Hilfe digitaler Technologien dem alten Traum vom selbstbestimmten Arbeiten in selbstgewählten Kollektivstrukturen ein gutes Stück näher kommt. Das Blog schreibt das Buch fort, gibt Updates zu den einzelnen Kapiteln und informiert über neueste Entwicklungen und Frontverläufe im Kampf um den Individualismus 2.0.

Work in Projects

Die Arbeit der digitalen Bohème organisiert sich in Projekten. Zwei dienen dem Geldverdienen, eines ist eh nur zum Spass, ein anderes eine Investition in die Zukunft und das letzte wird eventuell an Yahoo verkauft und macht alle zu Millionären. Oder auch nicht, aber dann hatte man wenigstens Spass mit netten Leuten. Mut zu Trial & Error haben auf lange Sicht noch aus der grössten Pfeife ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft gemacht.

Die Währung Respekt

Wer glaubt noch an Arbeitsamt und Rentenkasse? Und wer glaubt noch daran, dass das manische Anhäufen von Praktika und das ständige Feilen am Lebenslauf tatsächlich zum sicheren Job führt? Höchste Zeit, den inneren Personalchef zu überwinden. Die Alternative der digitalen Bohème heisst, in Respekt und Reputation im eigenen Netzwerk zu investieren – im Zweifel das flexiblere und verlässlichere Auffangnetz.

Der unflexible Mensch

Es gab eine Zeit, da hiess Beständigkeit im Job auch Sicherheit. Inzwischen gibt es keine Festanstellungen mehr, die noch wirklich sicher wären. Die scheinbare Flexibilität der Angestelltenwelt von Gleitzeit bis Jobhopping führt in eine riskante Abhängigkeit vom eindimensionalen System Festanstellung. Die digitale Bohème hat nicht ein einziges Standbein, aber dafür vier oder fünf Spielbeine – da lässt sich verkraften, wenn eines wegfällt.

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